Heisse Monate im Sommer

So. Es ist September geworden und somit Zeit für eine kleine Rückschau auf die vergangenen Sommermonate. Nicht eine Rückschau auf die ausserordentlich hohen Temperaturen und die Dürre dieses Sommers, in dem eine Hitzewelle die nächste jagte, das Oberbaselbiet das Aussehen einer Savanne annahm und Bäche und Wälder noch lange brauchen werden, um sich zu erholen (falls sie es denn schaffen). Sondern auf Erfreulicheres, nämlich auf einige spannende Arbeiten während der letzten Monate in meinem mittlerweile angebrochenen 13. Jahr der Selbständigkeit:

  • Zum Beispiel das Buch über die Schweizer Hunderassen: Auch im Sommer sammelte ich Material zu diesem grossen Projekt, sprach mit Leuten, recherchierte und fotografierte. Unter anderem war ich an Ausstellungen und Umzügen, Ankörungen und Prüfungen und traf interessante Zwei- und Vierbeiner in den Kantonen Bern, Luzern, Wallis und Graubünden.
  • Auch das Magazin HUND SCHWEIZ machte keine Sommerpause: Die Redaktionsarbeiten und auch das Schreiben von eigenen Artikeln – unter anderem lernte ich einen Polizeihund kennen – gingen weiter.
  • Ebenfalls weiterführen konnte ich, jeweils in kurzen Verschnaufpausen zwischen zwei Hitzewellen, die Wander-Etappen der Klostertour, die ich gemeinsam mit Giacomo und weiterer netter Begleitung für Via Surprise abwandere und darüber berichte.
  • Weitere Texte aus verschiedenen Projekten wollten recherchiert und geschrieben oder aber redigiert werden, vom geschichtlichen Text über Reportagen bis zum Kurzkrimi.
  • Was Veranstaltungen anging, war es wie immer im Sommer eher ruhig. Eine schöne Ausnahme bildete meine 1.-August-Ansprache in Sissach. Nun geht’s bald wieder los mit Auftritten, sowohl mit der Sagen-Tournee «Baselbieter Sagen underwägs» als auch mit verschiedenen anderen Lesungen.
  • Und mein Basler Reiseführer «Zu Fuss durch Basel» tummelt sich übrigens seit seiner Erscheinung im März fast lückenlos in der Sachbuch Top 5 der Buchhandlung Bider und Tanner. Das freut mich sehr.

Auch im Herbst geht mir die Arbeit nicht aus, und es gibt Neues. Freuen könnt ihr euch auf ein Spiel rund um Schweizer Dialekte, das nicht auf meinem Mist gewachsen ist, zu dem ich aber den Teil aus dem Baselbiet beisteuern durfte. Und natürlich auf das neue Kinderbuch mit weiteren Abenteuern des Storchs Bianca, das am 27. November in Möhlin flügge wird.

Nun hoffe ich auf genügend Regen in nächster Zeit, damit die Natur sich endlich erholen kann, die Bäche wieder Wasser führen und die Wälder nächstes Jahr wieder grün werden. In diesem Sinne: Bleibt neugierig und gesund.

Bild 1: Auf den Spuren von Schweizer Laufhunden bei der Arbeit im Morgenlicht des Val S-Charl.
Bild 2: Rede am 1. August in der Begegnungszone von Sissach (ohne Feuerwerk = sehr friedlich).
Bild 3: Unterwegs im Chaltbrunnental auf der Strecke von Basel nach Solothurn mit Giacomo, dem Wander-Influencer.
Bild 4: Frühe Herbstzeitlosen, im Hintergrund die ausgedorrte Landschaft des Tafeljuras Mitte August. Ein trauriges Bild.
Bild 5: Als Chefredaktorin braucht es manchmal auch etwas Erfindergeist für Bildmaterial … mit Stoffhund als Model (dem echten Hund wollte ich die anschliessende mehrstündige Sitzung in Bern ersparen) den Bundesplatz besucht, und zwar am allerersten Regentag seit Mitte Juni.